BREITBANDMILLIARDE 


Der Bund forciert mit Hilfe von intelligenten Rahmenbedingungen, Förderungen und einem eigenen Breitbandbüro die Versorgung mit hohen Bandbreiten. Der Masterplan des Bundes formuliert das ehrgeizige Ziel, dass bis 2020 flächendeckend Übertragungsraten von mindestens 100 MBit/s verfügbar sein sollen.


Auf Basis der Breitbandstrategie 2020 wurde 2014 der Masterplan zur Breitbandförderung veröffentlicht, der unter den Vorzeichen "1 Ziel – 3 Phasen – 3 Programme" die Zusammenhänge zwischen den Förderungsinstrumenten beschreibt und die Möglichkeit einer flexiblen Ausrichtung aufgrund von geänderten Rahmenbedingungen bis 2020 skizziert. Damit sollen die Fördergelder aus der sogenannten Breitbandmilliarde effizient eingesetzt werden können.


Masterplan des Bundes zur Breitbandförderung 

Breitbandstrategie des Bundes

Die Bundesregierung setzt sich für die flächendeckende Verfügbarkeit von Hochleistungs-Breitband-Infrastruktur ein und somit für die Verringerung der digitalen Kluft (Stadt/Land und Alt/Jung).


Das Ziel des Masterplans des Bundes ist es, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Glasfaser-Technologie in Fest- und Mobilfunknetzen so nahe wie möglich zu den EndkundInnen zu bringen.

Laut bmvit (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) sind österreichweit eine Milliarde Euro aus dem Verkauf der LTE – Lizenzen für den Breitbandausbau festgelegt. Weiters sind Mittel aus dem ELER-Programm (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) vorgesehen.

In einer ersten Tranche stellt der Bund 300 Millionen Euro für den österreichweiten Breitbandausbau zur Verfügung, gefördert wird in folgenden Schwerpunkten:

 

  • Erweiterung bestehender Infrastruktur von unversorgten Ausbaugebieten

  • Versorgung von Insellösungen und Erneuerung bestehender Netze

  • Förderung der Leerverrohrung bei Grabungsarbeiten, um eine spätere Versorgung zu erleichtern

  • Förderung der Markteinführung von innovativen Breitbanddiensten