Förderprogramm Breitband Austria Zwanzigdreizehn


Bei der  Breitbandoffensive des Bundes mit dem Titel „Breitband Austria Zwanzigdreizehn“ (2010-2015) handelte es sich um ein Förderprogramm auf Basis einer zwischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und den Bundesländern erarbeiteten Sonderrichtlinie.

Was wurde gefördert?

Fördergegenstand war der Ausbau von Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum, um die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen abseits der Ballungszentren zu steigern und die vorherrschende „digitale Kluft“ zwischen ländlichen und urbanen Regionen zu egalisieren.

Kärnten startete den Aufruf zur Einreichung von Förderprojekten im November 2011. Für die Beurteilung der Bewertungskommission verblieben 18 Projekte von sieben Unternehmen. Letztendlich erhielten sechs Projekte von drei unterschiedlichen Unternehmen den Zuschlag. Auf Grund der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eines geförderten Unternehmens nach Fördervertragsabschluss wurden die Fördermittel dieses Unternehmens an den Nächstgereihten umgeschichtet. 


Letztendlich wurden fünf Förderprojekte von zwei unterschiedlichen Unternehmen umgesetzt.


Es handelt sich dabei um Breitbandinfrastruktur - Ausbauprojekte in ländlichen Regionen. Das Landesgebiet wurde in 3 geographische Lose unterteilt, innerhalb welcher in den förderfähigen Gebieten Projekte eingereicht werden konnten.


Abgeschlossene Projekte:


NetCompany - WLAN Internet Provider GmbH


Ausbaugebiet: 3 Projekte über das gesamt Bundesland Kärnten (alle 3 Lose) 


Breitbandtechnologie: Richtfunktechnologien


Bandbreite: 25 Mbit/s und mehr (auch in entlegenen Regionen)


Über das gesamte Landesgebiet wurden im Backbone in Summe 31 Richtfunk-Links realisiert. Davon 21 Mittel- und Langstrecken Links (2 mal 8 GHz, 19 mal 13 GHz) und 10 Kurzstrecken Links (80 GHz).

Im Access wurden 112 WIMAX Pop`s auf der 3,5 GHz Frequenz realisiert.


Die Standardbandbreite beim Endkunden beträgt je nach Produkt bis zu 25 Mbit/s. Im Einzelfall sind höhere Bandbreiten möglich.


Mehr Informationen zu den Projekten von NetCompany finden Sie unter www.netcompany.net 

 


A1 Telekom Austria AG

Ausbaugebiet:

  • 1 Projekt in (Wolfsberg – Kleinedling, Bleiburg Süd – West, Hattendorf-St. Margarethen, Bleiburg Nord-Ost) Los1

  • 1 Projekte in Los2 (Feldkirchen, St. Veit a. d. Glan Süd, Ferndorf – Sonnwiesen, Friesach, Himmelberg, Hochrindl, Finkenstein, Gödersdorf, St. Veit a. d. Glan West-Ost, Feld am See)

Breitbandtechnologie: FTTC Architektur (Fibre to the curb) 


Bandbreite: beim Endkunden 30 Mbit/s (80%) bzw. 16 Mbit/s (20%)

Innerhalb der zwei Lose wurden 113 ARUs (Access Remote Units) realisiert. Insgesamt konnten Zubringernetze in 14 Ausbauregionen verstärkt sowie mit Glasfaser angeschlossenen Verteilern (ARU – Access Remote Unit) errichtet werden. In diesen Ausbaugebieten sind dadurch Bandbreiten zwischen 16 Mbit/s und 30 Mbit/s beim Endkunden abrufbar.


Mehr Informationen zur Glasfaser-Technologie von A1 finden Sie unter www.a1.net